Welche Aquariumgrösse?
Die erste Frage nach der Entscheidung für ein Aquarium ist der Standort und die optimale Aquariumgrösse. Grundsätzlich kann ein Aquarium nie gross genug sein. Völlig falsch ist die Ansicht, sich für den Anfang ein kleines Becken anzuschaffen. Die Schwierigkeiten ein kleines Becken stabil zu halten sind weitaus grösser als bei einem grösseren Becken. Ein kleines Becken wird zu schnell mit organischen Abfallprodukten überladen und "kippt". Auch sind stärkere Schwankungen im Bereich Temperatur und Wasserqualität gegenüber einem grösseren Becken zu verzeichnen. Generell sind Becken unter 80 cm Kantenlänge für normales Betreiben von Aquarien in Wohnungen nicht zu empfehlen.
Eine nächste Überlegung ist die Beckengestalt. Die richtet sich immer nach dem zu erwartenden Fischbesatz. Werden Grosscichliden gehalten, wird das Becken auch grössere Dimensionen einnehmen. Sollte der Besatz mit Salmler, kleinerbleibenden Welsen oder Kleincichliden erfolgen, so wählt man längliches Becken mit den Grundmassen 100 x 40 x 40 cm. Für Skalare und Diskus wird ein in der Höhe entsprechendes Becken eingerichtet. 120 x 50 x 50 cm Beckenhöhe ist das Mindestmass für eine optimale Haltung dieser Tiere. Sind Rochen oder grösser werdende Welse das Ziel, so sind Becken mit grosser Grundfläche zu bevorzugen. Die Mindestmasse betragen hier 100 x 80 x 40 cm.